Parodontose – Entstehung und Folgen

Parodontosebehandlung bei der Zahnarztallianz Hamburg © stockxpert.comDie Parodontose wird durch bakteriellen Zahnbelag (Plaque) ausgelöst und stellt eine ernstzunehmende Gefahr für die Mund- und Zahngesundheit dar. Darüber hinaus wirkt sie als Entzündungsherd auf den gesamten Organismus und birgt so auch allgemeinmedzinische Risiken, insbesondere während einer Schwangerschaft. Sie entsteht in den allermeisten Fällen durch unzureichende Mundhygiene. Begüstigende Faktoren sind darüber hinaus Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes.

Die Folgen einer unbehandelten Parodontose können weitreichend sein: In der Regel ist es Zahnfleischrückgang, dem sukzessive ein Knochenabbau des Kiefers rund um die betroffenen Zähne vorausgegangen ist. Infolge dessen kommt es zu freiliegenden Zahnhälsen, die betroffenen Zähne lockern sich und laufen Gefahr, dauerhaft verloren zu gehen. Bedauerlicher Weise darf die Parodontose heutzutage als Volkskrankheit angesehen werden. Dies gilt insbesondere ab dem 35. Lebensjahr. Parodontose ist neben der Karies die häufigste Ursache für Zahnverlust.

Parodontose – Verlauf

Anzeichen für Parodontose können Zahnfleischbluten, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch und Mundgeruch sein. In diesem Stadium ist eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) bereits zu vermuten. Wenn die Entzündung dann den Kieferknochen befällt verursacht sie Knochenverlust. Dadurch kommt es zu Zahnfleischrückgang, die Zahnhälse liegen frei und die betroffenen Zähne sind beweglich. Verloren gegangene Knochensubstanz regeneriert sich nicht, daher kommt es in der Folge kommt es unweigerlich zu Zahnverlust. Besonders problematisch ist die Tatsache, dass die Parodontose über lange Zeit schmerzfrei verlaufen kann, gleichzeitig aber relativ schnell den gesamten Zahnhalteapparat befällt. Umso wichtiger sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Zahnarzt.

Parodontosebehandlung

An erster Stelle steht die sorgfältige Diagnose inklusive Prüfung der Zahnbeweglichkeit. Im Anschluss erfolgt eine Zahnfleischtaschen-Messung und der Knochenbefund auf Basis einer Röntgenaufnahme. Die entscheidende Maßnahme gegen Parodontose ist die Herstellung optimaler Mundhygiene. Selbstverständlich unterstützen wir Sie dabei. Im Rahmen einer Professionellen Zahnreinigung / PZR werden sämtliche Zahnbeläge entfernt und Ihre gesunden Zähne geschützt. Danach erklären wir Ihnen genau wie Sie selbst am besten zur Ausheilung beitragen können. Bei fortgeschrittener Parodontose werden möglicher Weise weitere Behandlungsschritte erforderlich. Im Kern geht es immer darum, Zahnfleischrückgang und Knochenabbau möglichst effektiv zu verhindern.

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